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Das zweite Kommen Christi - oder : Mach Dein Licht an! August 2019

Und so wandelten die unerkannten Lichtträger seit vielen Jahren unter der Oberflächenbevölkerung von Mutter Erde umher, mischten sich unter die Leute, und hörten die Menschen flüstern und rätseln, wann denn nun der, den man Christus nannte, zum zweiten Male erscheinen würde.

 

Intuitiv war den meisten von ihnen vollkommen bewusst, das es so , wie es war, nicht mehr lange weitergehen konnte, und so hofften die Menschen auf Hilfe von Außen. Ganz so, wie sie es immer taten.

Denn Eines hatten sie inzwischen bemerkt: Es war an der Zeit, sich für das Licht oder die Dunkelheit zu entscheiden.

Aber wer sagte ihnen denn nun, was wirklich hell und was dunkel war?

Sie sehnten also den herbei, der ihnen schon vor sehr langer Zeit als ihr Retter versprochen worden war.

Weil sie es gewohnt waren alles genauestens zu planen, wollten die Menschen das exakte Datum seines Erscheinens wissen, um sich auf dieses Kommen vorzubereiten, und um keinesfalls ihre Rettung  zu verpassen.

 

 

Informationen über alles und nichts

Viele Menschen der damaligen Zeit waren im Besitz eines kleinen Minifernsehers, den sie immer bei sich trugen.

Er diente ihnen als  Nachrichtenempfänger und als ebensolcher Sender, und war im täglichen Leben zu ihrem digitalen Freund geworden.

Ein Leben ohne ihn war für die meisten mittlerweile gar nicht mehr denkbar.

Diesen Minifernseher hielten sie sich - mehr oder weniger ausdauernd und zu allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten -  an ihr Gesicht um nichts zu verpassen, was in der großen, weiten Welt gerade so vor sich ging.

Schließlich lebten die Menschen im sogenannten Informationszeitalter, und da war dieses handliche Gerät natürlich höchst wertvoll.

Außerdem war es für sie  so eine Art digitaler Ersatzmensch, der sie immer und überall hin begleitete, und sie über alles, was sie wissen und nicht wissen wollten auf dem Laufenden hielt.

Denn die Menschen damals glaubten, das es wichtig war, immer über alles Bescheid zu wissen. Auch über alle Menschen, selbst wenn

diese am anderen Ende der Welt lebten und sie jene gar nicht kannten.

Diejenigen Menschen jedoch, die in ihrer Nachbarschaft wohnten, kannten sie meist auch nicht.

Aber das, was weit weg ist, ist ja auch meistens viel interessanter, oder?

 

Wenn wir ehrlich sind, ist das doch beim Urlaub genauso.

Dort wo die  Menschen wohnen kennen sie sich meistens nicht so gut aus, wie in den Ländern, die auf der anderen Seite der Erde sind.

Verständlicherweise fühlten sich die Menschen wichtiger, wenn sie z.Bsp. von ihrem Urlaub berichteten, sie hätten von der herunterfliegenden Kokosnuß von der Palme unter der sie gerade auf Hawai lagen außer einem Schrecken glücklicherweise  nichts abbekommen, als wenn sie sagen würden, sie hätten bei ihrem Spaziergang auf der Gänseblümchenwiese in der Nachbarschaft zum ersten Mal seit 10 Jahren wieder eine Hummel beobachtet.

Hand auf's Herz, da nimmt man doch lieber die vorbeifliegende Kokosnuß, als die vorbeifliegende Hummel, oder?

Es heißt ja nicht umsonst: Good news are bad news... Hauptsache aber:  Immer ein bischen weit weg.

Aber inzwischen war es soweit gediehen, dass die Einschläge für jeden täglich sichtbar näher und näher kamen....

 

 

 

Die Welt der Polaritäten, das Ego, Minifernseher und andere Kleinigkeiten

Und dennoch hatte der kleine Minifernseher durchaus  auch eine gute Seite an sich, so, wie eben alles zwei Seiten hatte, in der damaligen Epoche der Polaritäten.

Er war ein Terminkalender in den die Menschen die inzwischen  - aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung - nicht mehr so gut schreiben konnten, weil sie nur noch digital über diese kleine Maschine wischten, ihre ganz - en wichtigen Termine eintragen konnten.

Derjenige von ihnen, der die meisten Termine hatte, war sehr angesehen in dieser Zeit damals, denn der galt als sehr wichtige Persönlichkeit. Und mal ehrlich, wer wollte das nicht sein?

So'n bischen was für's Ego, das war doch nicht so schlimm, das machte schließlich jeder.

Je mehr Termine und Verabredungen jemand hatte, desto wichtiger glaubte er zu sein.

Und es gab wohl kaum jemanden, der nicht gerne besonders wichtig sein wollte in der Po - laritätsepoche. 

 

Die Menschen waren dazu erzogen worden alles zu tun, was ihnen Anerkennung im Außen einbrachte.

Völlig unabhängig davon ob sie das, was sie taten, aus Freude machten.

Hauptsache es brachte ihnen Anerkennung und richtig viel Geld.

Das waren die Antriebskomponenten, der damalige Motor des menschlichen Schaffens.

 

Und so taten die Menschen, wie ihnen geheißen, ohne sich jemals über die gesundheitlichen Konsequenzen  Gedanken zu machen, denn es gab ja schließlich für jedes Verhalten und Fehlverhalten eine entsprechende Lösung im Außen, so  versicherte man sich gegenseitig....und die richtigen Experten, die gab es auch. Die liefen rum, wie Sand am Meer.

Jeder wollte von irgendjemandem gemocht und anerkannt werden....und da war kein Weg zu weit und kein Preis zu hoch.

 

 

Foto - gen und massenweise lächelnde selfies

Sehr interessant war die Tatsache, das man mit diesem kleinen Minifernseher alles und jeden unbemerkt fotografieren konnte. Auch völlig fremde, ahnungslose Menschen, die das vielleicht gar nicht  wollten.

Wieso ging das eigentlich? Hielten die nicht damals den Datenschutz so hoch? Fragten viele Menschen sich. Und so überlegten sich einige von ihnen inzwischen auch, ob und wenn ja in welchen Ländern der Erde sie vielleicht schon in irgendeinem Familien - Fotoalbum steckten, in dem sie eigentlich nicht das Geringste zu suchen hatten.

 

Aber, und das war wieder die gute Seite, man konnte sich auch selbst fotografieren.

Wenn man nichts Besseres zu tun hatte, und das hatten anscheinend viele Menschen nicht, in der auslaufenden Epoche der Polaritäten.

Und auf diesen Fotos, die man sel - fies nannte, durfte man dann sogar auch lächeln.

Lächeln, was das Zeug hielt!

Natürlich oder künstlich, das konnte man sich aussuchen, aber man durfte lächeln.

Diejenigen jedoch,  die meistens eher blöd aus der Wäsche guckten, waren nicht verpflichtet, das für ihre sel-fies zu ändern, und so kam auf jeden 99sten Blödgucker immerhin ein ganzer Lächler, was man als digitales Zeitdokument archiviert hatte. (Anm .: Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Wind bereits gedreht, und die Lächler waren nun nicht mehr unter denjenigen zu finden, die dagobertduckähnliche Charakterzüge aufwiesen.)

Quantenforscher hatten einige Jahre, nachdem die Polaritätsepoche beendet war herausgefunden, das lächelnde Gesichter wohl nicht so sehr zum damaligen Zeitgeist passten.Es gab anscheinend doch noch einige, wenige Kräfte, die das nicht wollten.

 

Und weil auch hier wieder jeder jedem gefallen wollte, und alle, alles richtig machen wollten, was dem Zeitgeist entsprach und somit "in" war,  lächelten die Menschen so gut wie gar nicht mehr.

Aber, warum sollten sie auch? Sie  versteckten ihre Gesichter ja meistens sowieso nur noch hinter ihren Minifernsehern, egal wo sie sich befanden und was sie taten. Und so kam es dann auch, das die Menschen keinerlei menschliche Züge im Gesicht mehr aufwiesen, sondern starre Gesichtsmasken vor sich hertrugen.

Und wenn dann doch mal ein Mensch versuchte, klammheimlich zu lächeln auf seinem self-ies z.Bsp., taten ihm die ganzen Gesichtsmuskeln, die man zum Lächeln so braucht, tagelang weh....denn wir wissen, Muskeln wollen trainiert werden.

Also hörten sie auch damit wieder auf, denn Gesichtsmuskelkater geht gar nicht...

 

Es soll wohl damals auch Länder gegeben haben, in denen das Lächeln verpönt, teilweise sogar verboten war - zumindest auf bestimmten Dokumenten - obwohl die Wissenschaftler jener Zeit bereits herausgefunden hatten, das  Lächeln schön und sympathisch macht, ansteckend ist und gute Gefühle hervorbringt.

Waren gute Gefühle etwa nicht gewünscht, in der Epoche der Polarität?

Warum eigentlich nicht?

 

Dafür aber wurden Zeichnungen von Knochenköpfen, also Köpfen, die nicht mehr so lebendig aussahen, ganz groß seit Jahren von der Modediktatur beworben. Und da jeder jedem gefallen wollte, trugen alle diese dann auf ihren T-Shirts, auf Mützen, und einige sogar auch als Hosengürtel in Form einer dicken Schnalle, da wusste man dann gleich, was da los war....

Manche Menschen trugen diese Köpfe auch als Gravur direkt auf der Haut, neben vielen anderen schönen Motiven, mit denen sie ihre Körper in der Endzeit des auslaufenden Polaritätszeitalters so reich verzierten.

 

Manchmal begannen sich diese Menschen zu biegen und zu drehen, um sich selbst und ihre Körperzeichnungen zu fotografieren.

Und weil einige sich dabei extrem verrenken mussten, weil ihre Zeichnungen auf dem Rücken oder dem Schulterblatt waren, entwickelte sich, wie von Zauberhand, die neue Sportart Tatoo-Tai-Chi, und das war dann wieder eine der guten Seiten der Polarität.Und so konnten auch diejenigen ihr wertvolles Tatoo zumindest auf dem Foto betrachten, weil sie es ja auf dem Rücken nie sehen konnten.

 

 

 

Wo bleibt der Retter?

Das also waren nur einige der Anzeichen des Endes der Epoche der Polaritäten, und nun endlich musste der Retter her.

Auf der Suche nach einer Antwort, wann und  wo das zweite Erscheinen stattfinden würde, befragten die Völker schließlich ihre besten Experten und die am längsten ausgebildeten Wissenschaftler aller Länder, die in vielen Gesprächskreisen auf der ganzen Welt extrem komplizierte Berechnungen anstellten und händeringend nach einer Antwort suchten, um das sich aufbäumende, unzufriedene Volk aufzuklären und zu beruhigen.

Aber auch sie waren ratlos, und konnten den besorgten Menschen keine Antworten darauf geben, wann, wo und ob der Retter von Außen überhaupt jemals wieder in Erscheinung treten würde.

 

 

 

Großvater Adi und sein Kanarienvogel

Einer der Lichtträger, der sich zum Zwecke der Aufklärung zum damaligen Zeitpunkt inkarniert hatte um den Menschen in diesen unruhigen Zeiten Beistand zu leisten, wurde von allen liebevoll Großvater Adi genannt.

Er war inzwischen ein hochbetagter, in die Jahre gekommener, weiser, alter Mann, dessen schlohweißes Haar zu einem dicken Zopf zusammengebunden war, den er - wenn er zu scherzen pflegte - wie einen großen, hohen Turban auf seinem Kopfe zusammenrollte, auf den er dann seinen kleinen, gelben Kanarienvogel setzte, wenn er sich auf einen seiner ausgedehnten Spaziergänge unter das Volk begab.

Zusammen mit seinem "Kanari", wie er den Vogel liebevoll nannte, stimmte er die schönsten Lieder an, die die Menschen jemals gehört hatten.

Es war eine Art von sphärischer Musik, die so lieblich erklang, als wäre sie nicht von dieser Welt, sondern als würde sie vielmehr aus kosmischen, aus höheren Himmeln auf die Erde hinunterfließen, so wie ein rauschender Wasserfall.

Meistens setzte sich Großvater Adi unter die Linde, die mitten im Dorf zusammen mit ihm aufgewachsen war, und wo er eines schönen Tages inmitten der grünen Blätterpracht seinen kleinen goldgelben Kanari laut rufend zum ersten Mal erblickte.

Da niemand diesen zauberhaften Zwitscherling vermisste, nahm Großvater Adi sich seiner liebevoll an, um ihm ein schönes Zuhause zu geben.

Immer dann, wenn Adi sich auf die kleine, weiße Bank, die den Baum umringte, setzte, plusterte der gelbe Kanari sich zu einer kleinen Kugel auf, um es sich  sodann zum Schlafen in dem schlohweißen Nest auf dem Kopf von Großvater Adi bequem zu machen.

Sogleich begann Kanari zu träumen.

Er träumte von seinen Kanarienvogelfreundinnen, und er war sehr froh, das er als Kanari inkarniert war, und nicht als Mensch.

Einfach deshalb, weil Kanarienvogeldamen nicht so viel zwitscherten....

 

 

 

Die Er - lösung

Natürlich hatte auch Großvater Adi die Menschen rätseln und flüstern hören, wann und ob der, den sie Christus nannten, das zweite Mal erscheinen würde, und so erzählte er ihnen die folgende Geschichte:

 

Ihr Menschen in dieser Zeit seit es von Anbeginn eures Lebens so gewohnt, alles, was ihr zum Leben braucht, im Außen zu suchen.

 

Alles, was euch und euer Leben ausmacht, sucht ihr im Außen.                                                                            Weit weg von euch selbst.

 

Ihr sucht Anerkennung im Außen.

 

Ihr sucht die Liebe im Außen.

 

Ihr sucht die Wahrheit im Außen.

 

Ihr sucht das Glück im Außen.

 

Ihr sucht die Freude, das Vergnügen im Außen.

 

Ihr sucht den Frieden im Außen.

 

 

Wie wollt ihr Frieden im Außen erfahren, wenn ihr innerlich keinen Frieden findet?

 

Wie innen so außen. Eure äußere Welt ist ein Spiegel eurer inneren Welt.

 

Ihr vergesst, das ihr euch mit jedem Mal, wo ihr irgendetwas im Außen sucht, immer weiter von euch selbst entfernt.

Bis ihr schließlich soweit von euch selbst weg seit, das ihr euch von euch selbst sogar entfremdet habt, und gar nicht mehr wisst, wer ihr in eurer wahren Essenz seid, und was euch wirkliche Freude bereitet.

Wahre, dauerhafte Freude, die unvergänglich ist.

 

Das, was ihr im Außen zu finden glaubt, macht euch sicher in diesem Moment, wo ihr es gefunden habt, auch fröhlich.

Aber es ist vergänglich, und nicht von Dauer.Es ist ein kurzweiliges Vergnügen.

Weil ihr aber dauerhaftes Glück sucht, geht ihr immer und immer wieder auf die Suche im Außen, und findet es dort doch nie dauerhaft.

In Wahrheit lenkt ihr euch von euch selber weg.

 

Sieh, das Gute liegt so nah, oder den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen, kennt ihr diese alten Volksweisen?

 

Das bedeutet nichts anderes, als bei euch selbst zu schauen, hineinzufühlen, in euer Herz.

Dort wirst du alles entdecken, was du für ein freudvolles Leben brauchst.

 

In deinem eigenen Herzen, wirst du deine eigene Wahrheit finden.

 

In deinem eigenen Herzen wirst du deinen eigenen Frieden finden, deine Freude und deine Anerkennung für dich selbst.

 

Warum sind kleine Kinder, die noch zu Hause aufwachsen dürfen so glücklich und so unbeschwert?

 

Weil sie noch so eine tiefe, eine intuitive Anbindung an die Göttliche Quelle haben, und ganz verbunden sind mit ihrem Herzen.

Sie sind sich selbst genug.Sie sind bei sich. Sie sind pures Glück.

 

Werdet wie die Kinder....öffnet euch für Wunder....lernt wieder zu staunen, euch zu begeistern.

Findet heraus, was euch wirkliche Freude macht.

 

Und nun also wartet ihr auf euern Retter, den ihr im Außen zu finden glaubt.

 

Euer Retter aber wird nicht kommen. Es gibt keinen Retter im Außen.

 

Er ist seit deinem ersten Atemzug, den du hier auf der Erde getan hast, von Anbeginn aller Zeiten immer schon da!

Und er wird es immer sein.

Niemals hat er dich je verlassen, auch wenn dein Leben noch so schwer war.

 

Er ist dein Licht in dir.

 

Die Sonne in deinem Herzen, dein Göttlicher Funken, der dich niemals verlassen hat, den du nur vor lauter Schmerzen und Kummer in der Dunkelheit in der du dich befunden hast, nicht wahrnehmen konntest, weil die Dunkelheit in dir stärker war, als dein kleiner Lichtfunken.

 

Du hast ihn - vor lauter Kummer - einfach übersehen.Und dennoch ist dein Licht, dein Göttlicher Funken in dir niemals erloschen. 

 

Der Retter ist dein Christuslicht in dir.

 

Und mit deinem Göttlichen Lichtfunken bist du direkt verbunden mit der großen Quelle, aus der alles Leben kam, kommt, und immer kommen wird....

 

Der kleine, gelbe Kanarienvogel war inzwischen aus seinen Träumen und der Welt der Illusionen wieder erwacht, und so war es nun an der Zeit für Großvater Adi und Kanari wieder nach Hause zu gehen.

 

Ich bin das Licht

 

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