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Der Weg in's Licht - oder: Woanders

Was geschieht eigentlich, wenn wir - so wie wir es bezeichnen - sterben?

Ist dann alles, was uns hier auf der irdischen Ebene ausgemacht hat, so einfach verschwunden?

Für immer weg?

99 gelebte Jahre auf der Erde und dann ist mit dem Tod einfach alles plötzlich verschwunden??

Alles das, was wir uns hier auf der Erde mit sehr viel Zeitaufwand  - sowohl materiell, als auch geistig und mental aufgebaut haben -  soll dann auf einmal weg sein?

Dann war alles umsonst?? Reine Zeitverschwendung??

 

 

Ich glaube nicht, das dann alles weg ist, denn wir gehen in eine immaterielle Welt hinüber, eine Welt, in der es keine Materie so wie hier auf der Erde mehr gibt.

Die physischen Werte, also alle materiellen Dinge, die sind tatsächlich weg für uns die wir gehen, wir brauchen sie auch nicht mehr.

Das ist/sind dann - im wahrsten Wortsinne -  nicht mehr unsere Sache/n, sondern die zumeist herausfordernde Aufgabe der Hinterbliebenen, uns hoffentlich sachlich zu beerben in der Welt der Materie, in der sie noch länger verweilen, bis zu dem Zeitpunkt, an dem auch sie ihre Lebensaufgabe erfüllt haben, um ihre "letzte" Reise anzutreten...

 

Der Tod ein irdischer Abschluß bis zur erneuten Wiederkehr

Der Tod ist nur der Abschluß eines unserer vielen gelebten Leben in einem menschlichen Körper hier auf der Erde, das zu einem bestimmten Zeitpunkt endet.Nämlich dann, wenn die Seele alle ihre Erfahrungen, die sie machen wollte, auch tatsächlich gemacht hat.

Dann kommt der Abschluß, von uns bezeichnet als Tod  -  Dot = Punkt. (Wobei Ausnahmen auch hier die Regel bestätigen.)

Wobei der Punkt immer das Ende eines Abschnittes kennzeichnet, in diesem Falle eines Lebensabschnittes, denn auf der anderen Seite geht es gleich fließend weiter, allerdings ohne Körper und demzufolge auch ohne all die körperlichen Belastungen und Beschwerden - genannt Schmerzen /Krankheit - weswegen wir ja auch häufig  vom Tod als Er-lösung sprechen....und in der Tat löst sich mit dem Tode "er", als Metapher für den Körper, der Körper löst sich auf....und auch alles andere Irdische.

Der Tod ist der Zeitpunkt, an dem der Mensch sich von seinem Gefäß, genannt Körper befreit, der ihm hier auf der Erde diente, um seine ganz persönlichen Erfahrungen, in Freude, als auch in Schmerz machen zu dürfen...

 

Befreiung und leichtes Gepäck

Und so befreien wir uns nicht nur von unserem Körper, sondern auch von unserem materiellen Besitz.

So verschwindet also unser Körper und mit ihm all unsere irdischen Sachen, denn diese können wir nicht mitnehmen auf unsere Reise nach unserem physischen Tod in unser wahres Zuhause, wo wir sie auch gar nicht gebrauchen können.

Hierhin reisen wir mit leichtem Gepäck: Ohne Koffer und ohne Handgepäck, so wunderbar leicht ohne Übergepäck....So scheint also alles ganz leicht zu sein auf unserer "letzten" Reise??

Warum aber glauben wir auch hier genau das Gegenteil?

Warum wird uns Erdenbewohnern diese bedeutsame Reise so schwer gemacht ?

Und so dunkel?

Wo wir doch in's Licht, in's geistige Licht der Ur-Quelle zurückkehren?

Dorthin, wo einst unser Ursprung war, dorthin zurück, wo für jeden von uns alles begann.

 

Wir haben diese Reise schon so oft gemacht, sowohl in der Rolle als Hinterbliebener, als auch in der Rolle des Sterbenden. 

Im Grunde genommen ist es also etwas ganz Natürliches, das wir irgendwann unseren Körper verlassen.

Einzig unser Umgang damit ist unnatürlich, bis hin zu jenem Zeitpunkt, an dem uns dieses ganze Wissen wieder bewusst wird.

Und dieser Zeitpunkt ist jetzt  und hier in dieser neuen Zeitqualität, durch die wir zusammen mit unserer Erde nun in eine höhere Bewusstseinsebene wandeln.Die Zeit der Transformation von allem was ist.

 

Geist-Reich

Auch diejenigen, die sterben, nehmen etwas mit auf ihre Reise. Jeder Mensch etwas Anderes, ganz so, wie in der materiellen Welt wenn wir dort auf Reisen gehen, wo wir z.Bsp. grobstoffliche Kleidung mitnehmen, Erinnerungsstücke von unserem Urlaubsort, sowie natürlich auch geistige Eindrücke und Erkenntnisse, als auch Bilder anderer Kulturen und deren Lebensweise, die sich zum Teil erheblich von der unseren unterscheidet, weswegen es ja auch richtigerweise und sinngebend so viele unterschiedliche Länder mit unterschiedlichen Lebensarten geben muß.  Für jedes Volk dieser Erde.

 

Wie sinngebend unsere Sprache ist, zeigt sich daran, das wir wenn wir "sterben" auch etwas "erben",  nämlich unser ganzes gesammeltes, geistiges Potential, das wir uns fleißig erarbeitet haben, nachdem wir zu Erden-Lebzeiten gestrebt haben.

Das nehmen wir als unser geistiges Erbe mit hinüber in die geistige Dimension. 

All das nehmen wir mit in die immaterielle Welt.

Und so wachsen und reifen wir mit jedem Leben immer wieder ein Stückchen weiter heran, bis wir es irgendwann zur Meisterschaft gebracht haben, die uns vermutlich großen Erkenntnisgewinn bescheren wird.

 

Unser Körper dient uns -  Zeit unseres Lebens hier auf der Erde - als Gefäß für alle unsere Erfahrungen, für all unsere Handlungen, für all unser Erleben hier auf der Erde. Für alles, was wir als Mensch auf der Erde erleben, erfahren wollen, um unsere individuelle Lebensaufgabe, die sehr unterschiedlich von Mensch zu Mensch ist, und an deren Entwicklung wir dort oben im Himmel maßgeblich beteiligt waren, als Schöpfer, die wir sind,  zu meistern. 

 

Was aber ist denn nun eigentlich unser wahres Zuhause? Und was geschieht mit unseren neuen, geistigen Fähigkeiten?

Ich glaube, das es die Quelle ist, die wir Gott nennen, das " All-Eine", das "Große Ganze", den "Alles umfassenden und den alles wissenden Geist", das "Alles-Was-ist", die große Quelle geistigen Lichtes: Die Zentralsonne.

Das ist unser Zuhause.

Und ich bin felsenfest davon überzeugt, das wir - ganz im Sinne von E.T.  - über unser "Hohes Selbst" auch nach Hause "telefonieren" können und das auch laufend tun, unbewusst.

Unser Telefonkabel ist "der geistige Draht" mit dem wir über unsere Impulse, unsere Geistesblitze immerwährenden Zugang in feinstoffliche Dimensionen und zur großen Quelle haben.

 

Und dort "oben", in dieser hochschwingenden Dimension, die uns umgibt, gibt es nur noch Licht.

Geistiges Licht.

Und somit muß auch in der Folge alles, was aus der Ur-Quelle, dem Ursprung allen Seins kommt, von Gott kommt, aus Licht sein, und damit göttlich. 

Also sind auch wir Menschen aus Licht und göttlich.

Kann der logisch denkende und klare Geist dann überhaupt eine andere Schlußfolgerung zulassen?

Ist es ist die einzig mögliche Erkenntniss, die es auch schon immer gab?

Und die als Wissen bis jetzt unbemerkt und unerkannt mit der Menschheit versteckt zu allen Zeiten, durch alle unterschiedlichen Epochen mitgereist ist, und nun durch die großen energetischen Lichteinströmungen, die auf die Erde treffen, wieder zum Vor - Schein kommen darf um in unser Bewusstsein zu gelangen, wie eine Offenbarung, die wohl durchaus unser Weltbild ins Wanken bringen kann und auch wird?

Wir nehmen das geistige, das neu erworbene Potential eines gerade beendeten Lebens mit nach Hause zurück, zur Ur- Quelle, speisen es dort ein, so wie Samenkörner, sodaß die Quelle ein enormer Wissensspeicher sein muß, den alle Seelen immer wieder mit allen von ihnen gemachten Erfahrungen aus allen Leben speisen.

Gott ist die Quelle der allesumfassenden Weisheit. Ein gigantischer Wissensspeicher, der uns unermüdlich sein Wissen zur Verfügung stellt, das jeder - auf der Ebene des individuellen Bewusstseins, auf der er sich gerade befindet, erhält bzw.anzapft.

 

 

Der Tod ist also gleichzeitig auch eine Geburt - eine Geburt in eine andere Dimension.

Die Geburt hierhin auf die Erde ist gleichsam auch ein Tod  - im Sinne des Zurücklassens, des Wegganges wiederum aus einer anderen Dimension, in der der Mensch sein feinstoffliches Leben, ohne Körper, gleichsam als Geistwesen geführt hat.

So ist die Geburt gleichsam auch immer ein Tod, und der Tod eine Geburt, entweder hinein in die grobstoffliche Welt der Materie, oder hinein in die Welt der Feinstofflichkeit.

 

 

 

Da sich zur Zeit viele Seele  jeden Alters aus vielen unterschiedlichen Lebenskreisen hier von der Erde verabschieden, möchte ich ein Zwiegespräch, das ich mit meiner verstorbenen Großmutter kurz nach ihrem Weggang geführt habe, als Trost an alle Menschen, die in diesen Tagen mit diesem Thema noch auf althergebrachte Weise konfrontiert sind, teilen, um Ihnen so aufrichtiges Mitgefühl, und Worte des Trostes zu übermitteln.

 

 Woanders

 

Ich danke euch für die Abschiedsfeier, die ihr mir bereitet habt, nun, da ich gestorben bin.

Und danke, da´ß ich -  nach (m)einer langen Lebensreise - wieder zurück nach Hause gehen darf, denn alles was meine Seele erleben wollte, ist nun geschehen.

Ich versichere euch jetzt, wo ich darum weiß: Ja, es gibt sie, die feinstoffliche Welt...auch wenn sie für einige von euch noch nicht sichtbar erscheinen mag....

Aber ich muß es ja jetzt wissen, denn dort bin ich nun gelandet, in eben dieser feinstofflichen Welt.

Nun, da ich gestorben bin.

 

Wenn ihr aufmerksam seid, wenn ihr tief in euch hineinspürt,

werde ich euch ein Zeichen der Verbundenheit senden, wenn ihr mich darum bittet.

Und dieses Zeichen wird für jeden von euch ein anderes sein...

und eben, in diesem Moment werdet ihr es wissen:

 

In Wahrheit bin ich gar nicht weg.

 

In Wahrheit bin ich einfach nur

 

Woanders

 

 

 

 

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